Michael Lutz "Interaktiver Metatext" 

 

 

Michael Lutz:

"INTERAKTIVER METATEXT"

- INTERAKTIVE INTERNET - INSTALLATIONEN 

Preview: Donnerstag, 24. August 19.00

 

OPEN ART:  8.9.10. September 

Eröffnung: Freitag, 8.September, 18.00    geöffnet: Sa 9./So 10.  je 11 - 18 Uhr 

Dauer der Ausstellung: 24. August bis 16. September

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Di 10-14 / Do 11-18 / Sa 11-16 Uhr 

und nach telefonischer Vereinbarung 


Zu den Arbeiten von Michael Lutz
 

Michael Lutz arbeitet an interaktiven Internet-Installationen mit jeweils eigens dafür erstellter Programmierung. Ausgangspunkt sind vom Autor verfaßte Texte und Bilder auf verschiedenen inhaltlichen und textuellen Ebenen [Intertext]. Diese werden in Interaktionsstrukturen programmiert, die nonlinear, interaktiv und veränderbar sind und vom Betrachter in neue Kontexte gesetzt werden können. Interaktivität als Bedeutung [Bedeutungsveränderung]. Die erzwungene Linearität geschriebener Texte und Bilder wird aufgebrochen. Interaktion entspricht eher unseren Denk- und Gedankenstrukturen als die lineare Darstellungsweise und hat komplexes und ambivalentes Denken zur Folge. 

Interaktivität bedeutet der Betrachter verändert das Bild [/Text]. Der Besucher ist Teil des Kunstwerkes. 

In jeder Arbeit trifft der User auf eine Metatextebene, die, vom Thema gelöst, Kunst, Text und den kreativen Prozeß reflektiert [Selbstreferenz]. Sie entspricht dem Hypertext auf dem Programmierniveau. 

Die Themen sind existenzieller, philosophischer Natur. Das Ausgesetztsein in der Welt [in die Welt], Diskrepanz zwischen Metaphysik und Realität, Innen und Außen bzw. deren Ambivalenz. Reflektion kontemporären Bewußtseins in aktueller Technik.

Zeitgenössisches Leben vor der Folie des Todes.



In der Galerie werden zwei interaktive Internet-Installationen gezeigt
[Ort und 
Ortlosigkeit].

 

Die Arbeit HOW DO YOU USE SEXUAL ABUSE ist ein interaktives Internet-Forum, bei dem der Anwender durch interaktive Texteingaben mit dem Thema, aktuellen und vorigen Usern und deren gespeicherten Einträgen – die durch entsprechende Schlüsselworte aufgerufen werden – interagiert. Und das innerhalb eines aktuellen öffentlichen Themas, das die Selbstreflexion des Anwenders aktiviert.

Der Künstler setzt sich nicht mit dem Thema auseinander, er stellt dem Betrachter die Interaktionsstruktur zur Verfügung.

Themen sind austauschbar, die Metastruktur bleibt.

 

 

Die Arbeit ATTRACTIVE IMMORALITY ist eine interaktive Anwendung im Internet in Form eines interaktiven Buches, in der die interaktiven Applikationen als Kapitel in Text- und Bildform durch Eingreifen des Users Bedeutungsveränderungen bewirken. Die existenziellen Inhalte, die an Grenzbereiche führen, wie zum Beispiel Nähe/Distanz, Metaphysik, Tod, Nichts, ergänzen und widersprechen sich durch Interaktion in ambivalenter Weise.

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